| 1902 - Es wird eine Feuerwehr gegründet. | ||
Nach mündlicher Überlieferung wurde die Freiwillige Feuerwehr Lockhausen am 16. April 1902 auf dem Hof Splete, der zu der Zeit Gemeinde- und Samtgemeindevorsteher war gegründet. Der Geburtsstunde war unmittelbar ein Großbrand bei Johannsmeyer (heute Mletzko) vorausgegangen. Im Protokoll der Freiwilligen Feuerwehr Rabber vom 18.Dezember 1902 konnten wir nachlesen: Ihre erste Feuerprobe hat die 1902 neugebildete Feuerwehr Rabber glänzend bestanden, denn bei dem Brand in Lockhausen waren sie als erstes zur Stelle. Ihrer erfolgreichen Tätigkeit ist die Rettung des Nachbarhauses zur Rechten zu verdanken. Um die Jahrhundertwende begann allgemein die große Gründungswelle der Feuerwehren im Kreis Wittlage. Dies beruhte darauf, daß bis in das 19. Jahrhundert hinein die meisten Häuser aus Holz und Lehm errichtet und mit Stroh gedeckt waren. Hinzu kam noch, daß offene Feuerstellen in den Gebäuden als Koch- bzw. Heizstellen dienten. Sie befanden sich am Kopfende der Dielen und waren somit durch Funkenflug sehr feuergefährlich. Der Familienchronik Splete, die uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurde, konnten wir folgende Brände vor bzw. kurz nach unserer Gründung in Lockhausen entnehmen. 1659 brannte der Hof Splete das erste Mal ab, bei diesem Brand konnten lediglich 3 Pferde, 3 Kühe und 2 Stück Vieh gerettet werden. Der zweite Brand wurde im Jahr 1815 beschrieben: In den frühen Morgenstunden warf der Knecht Stroh vom Boden auf die Diele, eine auf der Häckselkiste abgestellte Öllampe wurde dabei getroffen, fiel um und entzündete das Stroh sowie das ganze Haus. Zu der Zeit standen die Höfe „Splete, Hermeyer und Stüve“ (heute Bexter) direkt nebeneinander längs der Friedrichstraße im Bereich „An der Glocke“ Hermeyer und Stüve gerieten somit auch in Brand. Anschließend tauschten die drei Land und bauten weiter auseinander an den heutigen Standorten. Zum dritten Mal traf es die Familie Splete am 19. Oktober 1909 gegen 17.00 Uhr. Durch schnelles Eingreifen der Nachbarn und den Lockhauser Feuerwehrmänner gelang es, alles Vieh, Mobiliar, wichtige Akten und einige Bilder zu retten. Bereits im Juni 1910 war das neue Haus durch fleißige Helfer auch aus der Nachbarschaft wieder bezugsfähig. Die 1767 erlassenen Verordnungen zum Brandschutz konnten in den kleinen Gemeinden aus Geldmangel nicht verwirklicht werden. Bis zum Jahre 1920 mußte die Freiw. Feuerwehr Lockhausen nach alter Methode mit Ledereimer und Feuerhaken einen evtl. Hausbrand bekämpfen, bis aus den Nachbarorten eine Feuerspritze, auch genannt „Kirchspielspritze“, zu Hilfe kam. Der eigentliche Brand konnte in den meisten Fällen nicht mehr gelöscht werden, jedoch das Übergreifen auf die umliegenden Gebäude verhindert werden |
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Original Brandhörner für die damalige Alarmierung |
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1919 - Die Zeit nach dem 1. Weltkrieg. |
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Da es keine Aufzeichnungen bzw. Protokolle aus der Gründungszeit gibt, ist eine genaue Namensfindung der ersten Mitglieder nicht zu leisten. |
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| Protokoll der Versammlung vom 9. Februar 1919 | ![]() |
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Anwesende: 1. Bohe |
Lockhausen, den 9. Februar 1919 Die Freiwillige Feuerwehr Lockhausen war zu einer Versammlung ordnungsmäßig geladen. Tagesordnung: 1. Rechnungsablage 1917 und 1918 2. Wahl zweier Rechnungsrevisoren 3. Wahl eines Hauptmannes und dessen Stellvertreters 4. Neueinteilung der Mannschaften 5. Verschiedenes
Zu Punkt 1 ergab einen Fehlbetrag von 12,47 Mark. Zu Punkt 2 wurde Fredecker und Sievering gewählt und gleichzeitig die Kasse revidiert und in Ordnung befunden. Zu Punkt 3 wurde Bohe als Hauptmann und Walker als Stellvertreter wieder gewählt. Zu Punkt 4 wurde vertagt. Zu Punkt 5 wurde H. Paul Ippenburg und W. Bexter in den Verein aufgenommen. Vorgelesen und genehmigt: Bohe |
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| Auch die Kammeradschaftspflege durfte in früherer Zeit nicht zu kurz kommen | |
| 1925 - Die ersten Uniformen. | |
| Am 20. August 1925 wurde der Beschluß gefaßt, für die Anschaffung der ersten Feuerwehrröcke, welche bei der Firma Carl Henkel, Bielefeld bezogen werden sollten. In diesem Protokoll steht, daß die Bestellung erst in Auftrag gegeben werden sollte, nachdem die Übernahme der Kosten durch die Gemeinde Lockhausen , den Kreis sowie der Brandkasse gewährleistet war. Der Rockpreis betrug zu der damaligen Zeit „Mark 16,- Pfg". pro Stück. Die Röcke sind nachträglich erst im Laufe des nächsten Jahres mit Taschen versehen worden. | |
1927 und 1928 - Neue Beschlüsse |
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In den Jahren 1927 und 1928 faßte man neue Beschlüsse: Dazu zählte, daß bei Beerdigungen die Kameraden vollzählig anzutreten haben und der Sarg von der Wehr getragen wird. Ebenfalls trat man der Sterbekasse bei. Im August 1927 sind die ersten Kameraden für Ihre 25 jährige Zugehörigkeit ausgezeichnet worden. Als Ansporn für den hohen Aufwand zahlte man eine Schnelligkeitsprämie für jene Bauern, welche mit ihrem Pferdegespann und der Handdruckspritze den Brandort als erstes erreichten. |
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| 1933 - Vorbereitungen zum Kreisfeuerwehrverbandsfest | |
| Am 20.August 1933 wählte die Freiwillige Feuerwehr eine Kommission, die das erste Kreisfeuerwehrverbandsfest in Lockhausen am 3.+4. Juni 1934 vorbereiten und die Schaffung des Festplatzes übernehmen sollte. Bereits im Oktober 1933 war die Entscheidung für den Festplatz in Hermeyers Wiesen getroffen, die Wirtschaft des Festes wurde dem höchstbietenden Hermann Brunker für Mark 860,- verpachtet. | |
| Die Feuerwehr zur Zeit des Faschischmus | |
1933, das Jahr der Machtübernahme, brachte für den Feuerwehrschutz wesentliche Änderungen. Durch das neue Feuerlöschgesetz mußte an die Stelle der Wahlen das Führerprinzip treten, und es erfolgte die Angliederung an die Polizei. Ebenfalls mußte die Feuerwehr neu uniformiert werden. Natürlich geschah diese Übernahme in den Hilfspolizeidienst nicht ohne Hintergedanken! Die wachsende Bedeutung des Feuerlöschwesens vor allem für den Luftschutz signalisiert, daß dafür schon eine Abstellung der friedensmäßigen Organisation erforderlich ist. Das bisherige Vereinsvermögen wurde der neu zu bildenden Wehr zur Verfügung gestellt. Ausrüstungsgegenstände und Löschgeräte wurden an die Gemeinde Lockhausen übertragen. In der Gründungsversammlung am 24. Februar 1934 des Vereins „Freiwillige Feuerwehr Lockhausen e.V.“ mit 43 anwesenden Kameraden wurde Heinrich Pauls, der bereits seit 1925 Feuerwehrhauptmann war, zum ersten Wehrführer bestimmt, als Ortspolizeiverwalter wählte man Friedrich Venker. |
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| Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Lockhausen nach der Neugründung im Jahre 1935 vor dem Feuerwehrhaus aus dem Jahre 1921. | |
| Noch während des 2. Weltkrieges erhielt die Lockhauser Feuerwehr ihre erste Motordruckspritze, die sich noch heute im Besitz der Wehr befindet. | |
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Unsere erste TS aus dem Jahre 1939 - leider nicht mehr funktionsfähig |
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Mitgliederliste aus dem Jahre 1944 |
| Außer den beiden Bildern und der Mitgliederliste aus dem Jahr 1944 fehlen leider sämtliche Dokumente aus dieser Zeit. Auch wurden Teile aus den Protokollbüchern entfernt. Trotz intensiver Nachforschungen war es nicht möglich mehr über diese Zeit zu erfahren. |
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| Die Jahre nach dem Krieg | |
| 1953 - Das 50 jährige Bestehen wird gefeiert | |
Aus Gründen der zahlreichen Festlichkeiten im Altkreis Wittlage fand die Jubiläumsfeier zum 50 jährigen Bestehen erst im Mai 1953 statt. Das Fest wurde mit einem Fackelzug durch die Ortschaft unter der Teilnahme unserer Nachbarwehren eingeleitet. Der darauffolgende Jubiläumstag begann mit einer Kranzniederlegung am Ehrenmal, anschließendem Festumzug und Feuerwehrübung. Während der Festlichkeit an diesem Tage wurde den Kameraden für Ihre 25 jährige Dienstzeit eine Ehrenurkunde verliehen. |
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Menschenrettung anno 1953 |
| und die anschließenden Löscharbeiten . | ![]() |
| 1956 - Das neue Feuerwehrhaus wird bezugsfertig | |
Obwohl das Wetter am Himmelfahrtstag im Jahre 1956 so prächtig war, daß es zum Spazieren gehen einlud, waren die Männer der Lockhauser Wehr fleißig bei ihrem Umzug ins neue Feuerwehrgerätehaus. Im Arbeitsanzug schuftete man unter Aufsicht des stellvertretenden Kreisbrandmeisters Heinrich Pauls. Ohne das über die Grenzen des Dorfes hinaus etwas verlautete, ist das Haus fertig geworden. Mit berechtigtem Stolz betrachteten die Männer im blauen Rock immer wieder das neue Gerätehaus, das zweifelsohne eines der nettesten im Kreisgebiet ist. |
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Das neue Feuerwehrgerätehaus, welches auch die erste Gefrieranlage des Kreises Wittlage beherbergt. Diese Gemeinschaftsanlage ist bis Heute in Betrieb. |
| 1960 - Das erste Tanklöschfahrzeug | |
Ein stolzer und freudiger Tag in der Geschichte der Lockhauser Feuerwehr war der 2. Januar 1960. An diesem Tage konnte sie in einer kleinen Feierstunde ihr neues Tanklöschfahrzeug übernehmen, das zugleich auch für den Einsatz in dem Altkreis Wittlage bestimmt ist. Kreisbrandmeister Seling hob hervor, wenn Lockhausen auch kein Schwerpunkt wäre, so sei es doch ein guter Stützpunkt in der Samtgemeinde. Hauptperson“ und festlich geschmückt war jedoch das neue Tanklöschfahrzeug, an dessen Tür das Kreiswappen gemalt ist, um zu zeigen, daß dieses moderne Fahrzeug der Feuerbekämpfung für Einsätze innerhalb eines größeren Gebietes als der Gemeinde bestimmt ist. |
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Hier ein Auszug von dem damaligen Zeitungsbericht: Die Männer der Freiwilligen Feuerwehr Lockhausen mit ihrem Ortsbrandmeister Heinrich Pauls und dem neuen Tanklöschfahrzeug |
Das TLF-8 Borgward-Allrad mit Magirus-Aufbau hatte ein Fassungsvermögen von 1500 Litern. Im Ernstfall konnte es von zwei Männern bedient werden. Die Wassermenge reichte für ca. 14 Minuten Spritzdauer. Außerdem, und das ist ebenfalls beachtlich, konnte aus zwei B-Längen mit 12 C-Rohren Wasser gegeben werden. In der Tat mit diesem modernen Fahrzeug besaß Lockhausen und darüber hinaus die Samtgemeinde Bad Essen eine Schlagkräftige „Waffe“ zur Bekämpfung von Bränden. Zum Abschluß erinnerte Bürgermeister Niermann noch einmal an die hohen Benzinrechnungen des alten Löschfahrzeuges, einem 8-Zylinder Horch. Dieses Fahrzeug wurde im Jahre 1950 von der Firma Hammersen, Osnabrück, gebraucht angeschafft. Bis zu diesem Tage wurde die Motordruckspritze mit dem selbstgebauten Anhänger, immer von Ernst Ückermann mit seinem privaten OPEL-P4 zu den Brandeinsätzen befördert. |
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| Originalfoto des Opel-P4 von Ernst Ückermann | |
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Das erste Löschfahrzeug in Lockhausen: |
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Die mit dem Opel P4 und dem Horch gezogene TS wurde weiterhin für die Wasserbeförderung über lange Wege eingesetzt. Der Anhänger, der sich auch heute noch mit einer etwas neueren TS bestückt im Besitz der Feuerwehr Lockhausen befindet, wurde 1963 von der Wehrendorfer Feuerwehr übernommen, nachdem der ursprüngliche Eigenbau im Verlaufe einer Feuerwehrübung auseinanderbrach. |
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| 1961 - Führungswechsel in der Feuerwehr Lockhausen |
Am 28.Oktober 1961 wurde Ewald Steinmeyer zum neuen Gemeindebrandmeister gewählt. Er löste damit nach 36 jähriger Dienstzeit Heinrich Pauls ab. Zu seinem Stellvertreter wählte man Erich Oelmeyer. Diese beiden Feuerwehrführungskräfte sind im Laufe Ihrer langjährigen Dienstzeit mit dem Feuerwehr- Ehrenkreuz 2.Stufe in Silber für besondere Leistungen ausgezeichnet worden. Während der Dienstzeit von Ewald Steinmeyer wurde die Gebietsreform durchgeführt, womit der Gemeindebrandmeister zum Ortsbrandmeister wurde. |
| 1971 - Der Posten des Sicherheitsbeauftragten wird eingeführt |
Ab dem Jahre 1971 mußte jede Feuerwehr einen Sicherheitsbeauftragten ernennen, um häufig auftretende Dienstunfälle zu minimieren. Dieses Amt wurde in der Lockhauser Wehr 20 Jahre von Werner Steinmeyer ausgeübt. |
| 1973 - Ein neuer stellvertretender Brandmeister wird gewählt |
Im Jahre 1973 wurde Fritz Kirchner zum neuen stellvertretenden Ortsbrandmeister gewählt. |
| 1973 - Ein neues Fahrzeug wird bestellt |
Auf einer außerordentlich einberufenen Kommandositzung am 2.Juli 1973 wurde über die Beantragung eines Neufahrzeuges beraten. Dieser Antrag mußte besonders begründet werden, da zur Auswahl stand, die genannte Neuanschaffung oder eine aufwendige Reparatur des alten Fahrzeuges in Höhe von ca. 10.000,- DM Nach unterschiedlich eingeholten Angeboten wurde schließlich ein TLF-8 Typ Mercedes-Benz mit Ziegler-Aufbau und 2400 l Wassertank bestellt. |
| 1974 - Übergabe des TLF8 | |
Bei der Fahrzeugübergabe am 29.März 1974 unter der Teilnahme sämtlicher Führungskräfte auf Gemeinde- und Feuerwehrebene hob Ortsbürgermeister Fritz Steinmeyer in einer kurzen Ansprache hervor, daß die Anschaffung des neuen Fahrzeuges absolut notwendig gewesen sei. Außerdem betonte er, daß damals das alte Fahrzeug von der Gemeinde Lockhausen unter großen finanziellen Opfern angeschafft wurde und somit heute die Anschaffung durch die Großgemeinde Bad Essen jederzeit gerechtfertigt sei. Bereits wenige Wochen nach der Einweihung mußte unser neues Fahrzeug seine Einsatzfähigkeit bei einem Moorbrand in Schwege unter Beweis stellen. Während dieses 36 Stunden andauernden Einsatzes sind insgesamt 287 km in immer wieder wechselnden Schichten, wobei das Fahrzeug pausenlos lief, zurückgelegt worden. Die Wasserversorgung mußte bei dem genannten Einsatz vom Mittellandkanal mittels ca. 10-15 eingesetzter Tanklöschfahrzeuge aufrecht erhalten werden. |
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| 1986 - Unser Brandmeister Ewald Steinmeyer feiert sein 25 jähriges Dienstjubiläum. |
Dienstversammlung mit Gästen anläßlich des 25 jährigen Jubiläums von Ewald Steinmeyer Aus Anlaß des 25 jährigen Dienstjubiläums von Ortsbrandmeister Ewald Steinmeyer hatte die Feuerwehr Lockhausen am 8. November 1986 zu einer Feierstunde geladen. Als Gäste waren erschienen Ortsbürgermeister Fritz Steinmeyer; stellvertretender Gemeindedirektor Ernst August Quade; Feuerwehrausschußvorsitzender Schoster; Gemeindebrandmeister Fritz Wilker, mit Stellvertreter Fritz Riestenpatt; sowie Ortsbrandmeister Karl Meyer, Harpenfeld; und stellvertretender Ortsbrandmeister Werner Diekmann, Bad Essen. |
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| Der Jubilar uns seine Gäste. |
| 1992 - Günter Paul übernimmt die Leitung der Feuerwehr. |
Ewald Steinmeyer leitete weitere 5 Jahre die Ortswehr Lockhausen, bis er am 22. Februar 1992, nach über 30 Jahren, die Wehrführung an Günter Paul übergab. Mit ihm schied nach 20 jähriger gemeinsamer Führung wegen Erreichen der Altersgrenze auch sein Stellvertreter Fritz Kirchner aus. |
| 1997 - 20. Gemeindefeuerwehrtag in Lockhausen | |
Im 95. Jahr ihres Bestehens richtet die Feuerwehr Lockhausen den 20. Gemeindefeuerwehrtag vom 30. April bis 4. Mai 1997 aus.
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| Das gesamte Dorf ist wochenlang im Voraus damit beschäftigt zusammen mit ihrer Feuerwehr das Fest vorzubereiten. | |
Am Mittwoch dem 30. April startet der Gemeindefeuerwehrtag mit einer Großveranstaltung: Die NDR Disco mit Lena Aden |
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| Aus dem Programm: | |
| Mittwoch, 30. April | NDR Disco im Festzelt mit Lena Aden |
| Freitag, 2. Mai | Dorfnachmittag und Ehemaligentreffen der Feuerwehren des Altkreises Wittlage |
| Sonnabend, 3. Mai | Deligiertentagung der Freiwilligen Feuerwehren Bad Essen |
| Verbandsversammlung Feuerwehrverband Altkreis Wittlage e.V. | |
| Großer Festball mit dem Sound Sextett | |
| Sonntag, 4. Mai | Ökumenischer Zeltgottesdienst |
| Frühschoppen | |
| Empfang der auswärtigen Wehren und Gäste | |
| Festumzug durch das geschmückte Lockhausen | |
| Vorführungen auf dem Festplatz | |
| Kaffee und Kuchen im Zelt | |
| Tanz im Festzelt mit der Eilstädter Dorfkapelle | |
| 2002 - Die Feuerwehr Lockhausen wird 100. |
| 2004 - Übergabe des neuen TSFW |
Nach 2 Jahren Arbeit ist es am 30. April 2004 endlich soweit: Eine Delegation der Feuerwehr Lockhausen holt das neue Fahrzeug bei der Firma Schlingmann in Dissen ab. Bildgalerie... Das Fahrzeug wird anläßlich eines Tages der offenen Tür am 09.05.2004 übergeben und der Allgemeinheit vorgestellt. |
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| 1958 - Der erste Kreisfeuerwehrtag nach dem Krieg | |
Im Jahr 1958 fand erstmals nach dem Kriege ein Kreisfeuerwehrtag mit Delegiertentagung des Feuerwehr - Verbandes Altkreis Wittlage e.V. statt. Aus Anlaß des Festes wurden in der Löwenkampschen Weide Wettkämpfe ausgetragen. Sieger der Ausscheidungswettkämpfe wurde die Feuerwehr aus Harpenfeld. |
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Die Lockhauser Feuerwehr, angetreten vor dem Feuerwehrhaus zum Abmarsch auf den Festplatz. |
Vorbereitungen für die Wettkampfübungen während des Kreisfeuerwehrtages. Im Hintergrund das alte Löschfahrzeug 8-Zylinder Horch. |
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| Protokoll der Versammlung vom 9. Februar 1919 im Klartext |
| Chronik der Freiwilligen Feuerwehr Lockhausen |
| 2006 - Führungswechsel - Udo Hörsemann wird zum Brandmeister gewählt. |
Führungswechsel in der Ortsfeuerwehr Lockhausen Jahreshauptversammlung der Ortswehr Lockhausen Am Samstag, den 18. Februar 2006 begrüßte der neue Ortsbrandmeister Udo Hörsemann die anwesenden Kameraden, die Kameraden der Altersabteilung sowie den Gemeindebrandmeister Rolf Gardemann und Ortsbürgermeister Jürgen Frieler zur diesjährigen Jahreshauptversammlung. Der Jahresbericht wurde noch vom alten Ortsbrandmeister Günter Paul verlesen. Im Dienstbetrieb leisteten die Kameraden insgesamt 3870 Arbeitsstunden. Absolviert wurden ..9 Einsätze, und Hilfeleistungen, sowie .3. Alarmübungen. Ortsbürgermeister Jürgen Frieler hielt eine Laudatio auf den Werdegang des alten Ortsbrandmeister Günter Paul. Den Kameraden dankte er für den Einsatz und die geleisteten Dienste in der Ortschaft mit den Worten: “Frag nicht was die Ortschaft tut, tue etwas für die Ortschaft“ . |
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(von links Gemeindebrandmeister Rolf Gardemann, Olaf Harmeier, Dieter Bexter, Neuer Ortsbrandmeister Udo Hörsemann, Ausgeschiedener Ortsbrandmeister Günter Paul, Ortsbürgermeister Jürgen Frieler, Manfred Olfens, Frank Bormann, Horst Ratzkowski, Walter Schölzel, Volker Kreyenkamp) |